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Waldschulheimaufenthalt

Die Aufenthaltsdauer im Waldschulheim beträgt 5, 10 oder 12 Tage. Die pädagogische Zielgruppe sind Schüler der Klassenstufe 7-9 aller Schularten, einschließlich Jugenddörfer und Berufsbildungszentren.

Der Waldschulheimaufenthalt ermöglicht eine intensive Begegnung mit dem Ökosystem Wald durch ganzheitliche Erfahrungen von Wald, Forstwirtschaft, Natur und Umwelt, verbunden mit Praxisnähe und Anschaulichkeit:

  • Zugang zur Natur durch vielfältige Sinneswarnehmungen
  • Bewusstmachung der Wechselwirkung des Ökosystems Wald mit seinen ökologischen und ökonomischen Verflechtungen
  • Einblicke in die reale Arbeitswelt der Forstwirtschaft
  • Erleben von eigener körperlicher Betätigung in der freien Natur, bei Wind und Wetter und in verschiedenen Landschaftsräumen
  • Attraktive Nachmittagsangebote
  • Gemeinsamer Aufenthalt mit Schülern anderer Schularten und aus anderen Landesteilen.

Die Schüler pflanzen junge Bäume, dünnen zu dichte Naturverjüngungen aus, pflegen Forstkulturen, Wiesen und Wege, ästen junge Bäume zur Wertsteigerung, schützen junge Bäumchen vor Wildverbiss, kontrollieren und bauen Nistkästen oder halten Erholungseinrichtungen instand.
Der Einblick in die Arbeitswelt bringt Kontakt zu den forstlichen Berufsbildern, sowie zu den allgemeinen Anforderungen der Arbeitswelt, wie Pünktlichkeit, Sorgfalt und Ausdauer (Erfahrungen wie bei einem Berufspraktikum).

Durch die Mitarbeit im Haus kommen die Schüler mit alltäglichen Arbeiten und Pflichten in Kontakt.

Der 12-tägige Aufenthalt bringt nachhaltige Erfahrungen und Erlebnisse für das Sozialverhalten der Schüler.
Die Mithilfe bei der Waldarbeit findet vormittags statt und wird nach Absprache mit den Schulen durch ein waldpädagogisches Nachmittagsprogramm ergänzt.